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Energiesparende Maßnahmen bei Altbauten werden gefördert PDF Drucken E-Mail

Energiesparende Maßnahmen bei Altbauten werden gefördert

Altbauten gelten als „Energiefresser“. Hausbesitzer, die ihre vier Wände jedoch zum Energiesparer machen wollen, werden dabei vom Staat finanziell unterstützt.

Energiesparen und die Nutzung erneuerbarer Energien gewinnen nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei der Sanierung oder dem Umbau eines Hauses an Bedeutung. Und für Hauseigentümer, die investieren wollen, um den Energieverbrauch ihres Hauses zu senken, lohnt es sich mehrfach: Eine energieeffiziente Bauweise wirkt steigen­den Heizkosten entgegen und erhöht den Wert des Hauses bei einem geplanten Verkauf. Außerdem erhalten Bauherren vielfältige Unterstützung in Form von zinsver­billigten Krediten und Finanzierungszuschüssen.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW hat beispielsweise ihr Förderprogramm für Altbauten kürzlich neu gebündelt und verbessert. Das entsprechende Programm heißt seit dem 1. April „Energieeffizient sanieren“ und ersetzt die bis dahin gültigen Förderprogramme für Bestandsbauten „CO2-Gebäudesanierungsprogrammm“ und „Wohnraum modernisieren – Öko Plus“. Der Höchstbetrag der förder­fähigen Sanierungskosten pro Wohneinheit stieg von zuvor 50.000 auf nun 75.000 Euro. Aber auch für einzelne Maßnahmen stehen zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für Bauherren bereit. So wird das Dämmen eines Wohn­hauses oder der Einbau eines neuen Brennwertkessels mit fünf Prozent der Investitionssumme, maximal 2.500 Euro, bezuschusst. Der Zuschuss für die sogenannten Maßnahmenpakete stieg auf 7,5 Prozent, maximal 3.750 Euro. Neu ist zudem: Die KfW fördert nun auch den Ersterwerb eines sanierten Hauses oder einer sanierten Eigentumswohnung.

Auch die sogenannte „Energieberatung vor Ort“ wird gefördert – vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr­kontrolle. Sie dient dazu, den Energieverbrauch eines Altbaus umfassend zu senken. Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen bietet auf ihrer Internet­seite www.architekten-in-hessen.de unter der Rubrik „Spezielle Berufsfelder“ eine Liste mit als Energieberater tätigen hessischen Architekten. Bei der „Energieberatung vor Ort“ inspiziert und beurteilt der Architekt die vorhan­dene Bausubstanz, Konstruktion und Heizungsanlage. Seine "Energiediagnose" ist häufig Voraussetzung, um weitere Fördermittel für bauliche Maßnahmen an einem Altbau zu beantragen.

 

Auf der Basis seiner Analyse erarbeitet der Architekt dann Vorschläge zur Modernisierung und erstellt eine Liste sinnvoller Sanierungsmaßnahmen oder Erneuerungen einschließlich der voraussichtlichen Kosten. Gemeinsam mit seinem Bauherrn legt er Prioritäten fest und verhindert so kostspielige Fehler, beispielsweise durch eine falsche Reihenfolge.

 

Seit Anfang des Jahres müssen Altbaubesitzer zudem bei größeren Eingriffen in ihr Haus das neue Erneuerbare Energien-Wärme-Gesetz, kurz Wärmegesetz, beachten. Dieses legt fest, dass bei umfangreichen Änderungen oder Umbauten bestehender Gebäude unter Umständen die Anforderungen der geltenden Energieeinsparverordnung EnEV und dementsprechend auch die des neuen Wärme­gesetzes erfüllt und regenerative Energien eingesetzt werden müssen. Gleiches gilt, wenn ein bestehendes Ge­bäude um mehr als 50 Quadratmeter zusammenhängende Nutzfläche erweitert oder ausgebaut wird. Auch hier fördert der Staat den Einsatz von erneuerbaren Energien – aller­dings nur, wenn Bauherren mehr für die Umwelt tun, als gesetzlich gefordert. Dafür wurde das bereits bestehende Marktanreizprogramm der Bundesregierung ab 2009 bis 2012 auf 500 Mio. Euro pro Jahr aufgestockt. Architek­ten, die auch als Energieberater tätig sind, können ihren Bauherren auch bei der Beantragung dieser Fördermittel helfen.

 
Die Zusammenarbeit mit einem fachkundigen Architekten bietet Bauherren also die besten Chancen für die intelligente und energiesparende Sanierung ihres Hauses. Denn der Spezialist achtet bei der Planung einer Sanierung, Modernisierung oder eines Umbaus darauf, dass das Haus geringe Folgekosten verursacht, die Vorgaben des Gesetzgebers eingehalten und die Fördermöglichkeiten ausgeschöpft werden.

 
Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
Bierstadter Str. 2
65189 Wiesbaden
Telefon: 0611 – 17 38-0
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
www.architekten-in-hessen.de

 
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